Hundertwasserzaun für Streuobstwiese – EnBW-Macher-Bus soll helfen

 

Pater-Alois-Grimm-Gemeinschaftsschule braucht Ihre Stimme

 

Eine tolle Idee für ihren Schulgarten haben Schülerinnen und Schüler der Pater-Alois-Grimm-Gemeinschaftsschule gemeinsam mit ihren Lehrkräften entwickelt: Sie wollen eine Streuobstwiese anlegen, die von einem „Hundertwasser-Zaun“ eingefriedet ist. Die kunterbunten, im Stil des bekannten Künstlers Friedensreich Hundertwasser gestalteten Zaunpfähle werden sich hervorragend in die farbenfrohe Umgebung aus Blumen und heimischen Sträuchern und einfügen. Damit das recht umfangreiche Projekt erfolgreich umgesetzt werden kann, benötigen die jungen Natur- und Kunstliebhaber noch Unterstützung.

Aus diesem Grund hat sich die Schule an die EnBW gewandt. Das Energieunternehmen schickt auch in diesem Jahr wieder seinen Macher-Bus durchs Land – und lässt ihn dort halten, wo Hilfe gebraucht wird. Die EnBW-Mitarbeiter unterstützen dann einen Tag lang ein gemeinnütziges Vorhaben direkt vor Ort und bringen noch dazu Material im Wert von bis zu 5.000 Euro mit. Wo der Bus Station macht, entscheidet ein Wettbewerb unter jeweils drei Finalisten in drei Kategorien. Zu denen zählt auch die Külsheimer Gemeinschaftsschule, die es in dem Bereich „Kinder & Jugendliche“ in die Endabstimmung geschafft hat.

Vom 15. bis 28. Mai kann nun auf www.enbw.com/macherbus über die Projekte abgestimmt werden. Das Rennen machen die drei Projekte, die in ihrer Kategorie jeweils die meisten Stimmen erhalten.

Jetzt heißt es also nicht nur: Daumen drücken! „Es wäre natürlich toll, wenn sich so viele Külsheimer wie möglich an der Abstimmung beteiligen würden und unser Projekt unterstützen. Natürlich gerne auch die Menschen außerhalb unserer Stadtgrenzen“, ruft Rektor Udo Müller zur Wahl auf. „Jetzt zählt jede Stimme!“

Anmerkung:

Die Umsetzung der Gewinnerprojekte ist für den Sommer 2020 geplant. Sollte sich die Situation rund um das Corona-Virus so entwickeln, dass eine Umsetzung im Sommer dieses Jahres nicht möglich ist, wird die jeweilige Aktion in Abstimmung mit den Gewinnern auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Pater-Alois-Grimm-Schule Külsheim – lebendige Nähe auch in Zeiten von Corona

 

Schulen befinden sich in einer Situation, die wohl niemand von uns je erlebt hat und das Schlagwort „Home-Schooling“ ist gerade in aller Munde. Die Pater-Alois-Grimm Schule (PAGS) hat in den ersten Wochen der Schulschließung gemerkt, dass das digitale Lernen zu Hause gut funktioniert. Die Lernbegleiter haben sich sehr in dieses Abenteuer reingehängt, die Lernpartner werden mit Aufgaben versorgt und bearbeiten diese gut. Über Wochen haben wir von der PAGS nun unsere Lernpartner mit digitalen Unterrichtsmaterialien versorgt, Aufgaben per Post verschickt, Videokonferenzen in virtuellen Unterrichtsumgebungen durchgeführt.

Schule ist aber viel mehr als dieses Lernen an sich! Wir müssen uns daher nur zurückerinnern, warum wir gerne zur Schule gegangen sind: Wir wollten unsere Freunde treffen und Teil einer Gemeinschaft sein. All das fehlt, wenn jeder allein für sich zu Hause sitzt. Gerade in diesem Bereich ist Schule zu Zeiten von Corona gefragt. Schule lebt nicht von Wissen und Kompetenzzuwachs alleine, auch „das Herz“ muss dabei sein, die Beziehungsebene ist sehr wichtig. Da wir unsere Kinder im alltäglichen Unterrichtsgeschehen momentan nicht persönlich (er)leben können, kann das „einsam“ machen. Doch „einsam“ steckt auch in „GEMEINSAM“.  So wurde ein Papierflieger auf eine Reise durch die Gärten und Wohnungen der Lernbegleiter und schlussendlich zu den Kindern geschickt. Per Video erhielt jeder Lernpartner gute Wünsche, Gedanken und vor allem positive Botschaften vom Lehrerkollegium der PAGS. Die Lernbegleiter haben versucht, angepasst an ihr jeweiliges Fach, eine wohlwollende Nachricht an die Kids zu schicken. So stand beispielsweise der Mathelehrer vor der Tafel, um Albert Einsteins Weltformel E = mc² zu lösen. Der Musikkollege spielt aufmunternde Musik auf dem Klavier oder die Chemielehrerin macht „live“ einen bunten Versuch. In diesem 13-minütigen Video können die Lernpartner endlich wieder die vertraute Stimme und ihren Lernbegleiter hören und sehen. Das Video endet mit der persönlichen Message der Lernbegleiter: Ihr seid mit ABSTAND die besten Kids. Dieses Video findet man ab sofort auf der Schulhomepage (https://pags-kuelsheim.de). Eine GEMEINSCHAFTsschule SCHAFFT es auch eine Krise GEMEINSAM zu bewältigen. Lernbegleiter begleiten auch in Krisenzeiten, denn das macht echte BEGLEITUNG aus. 

 

Nähe und Beziehung will die PAGS aber nicht nur innerhalb der Schulgemeinschaft leben. Auch der Blick nach außen ist in diesen Zeiten wichtig. Geschichten…so bunt wie das Leben, die haben bekannte Autoren, Dichter, Menschen auf der ganzen Welt und auch die Lernpartner der PAGS viele zu erzählen. Die schönsten Geschichten und Gedichte werden von unseren Schülern auf CD aufgenommen und Menschen in Seniorenheimen, Krankenhäusern oder Wohnheimen geschenkt, damit die Stimmen von jungen Menschen ein bisschen Nähe, Glück und buntes Leben bringen.

Gemäß unserem Schulmotto „PAGS an!“ schauen wir nach vorne, alles wird gut, auch wenn es anders sein wird, als wir es gewohnt waren. Aber unsere Schulgemeinschaft weiß, keiner bleibt alleine, wir finden Wege, um Nähe auch in diesen schwierigen Zeiten zu leben!

 

 

 

Hortus PAGSis – ein Volltreffer!

Hortus Pagsis – Garten des Lebens

 

An der Pater-Alois-Grimm-Schule in Külsheim haben Lehrkräfte, Schüler*innen und Eltern einen Naturerlebnisgarten geschaffen, der Raum zum Lernen und Feiern bietet. Was er darüber hinaus bewirkt, erfahren wir beim Besuch vor Ort.

 

An diesem Morgen im Februar pfeift der Wind kalt um die Ecken der Pater-Alois-Grimm Gemeinschaftsschule. „Sie sind ja jetzt auch in Külsheim“, sagt die Sekretärin Helga Schmitt zur Begrüßung und strahlt. Wir wollen mehr über den Schulgarten „Hortus Pagsis“ erfahren, für den die Gemeinschaftsschule bereits mehrfach ausgezeichnet wurde: 2019 gab es beispielsweise den zweiten Platz beim bundesweiten Schülerwettbewerb „ECHT KUH-L!“ vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Unter dem Motto „Ackern für die Vielfalt: Teamarbeit in und mit der Natur“ beschäftigten sich die Kinder und Jugendlichen mit der biologischen Vielfalt und Partnerschaften in der Natur. Außerdem erhielt der Schulgarten die Auszeichnung als offizielles Projekt der „UN-Dekade Biologische Vielfalt“. Diese Auszeichnung wird Projekten verliehen, die mit ihren Aktivitäten darauf aufmerksam machen, welche Chancen die Natur für den sozialen Zusammenhalt bietet. Außerdem stellte sich Hortus Pagsis auf dem Bundesschulgartenkonkress im Rahmen der Bundesgartenschau in Heilbronn vor. Mit so viel Rückenwind hat sich die Schule, die Udo Müller seit 2015 leitet, nun für den Deutschen Klimapreis beworben.

 

Doch vor Ruhm und Ehre standen erst einmal viel Schweiß und Arbeit für alle Beteiligten an. Klar war, dass kein Gemüsegärtchen entstehen sollte, sondern ein Naturerlebnisgarten. „Das haben sich die meisten Kinder und Jugendlichen gewünscht. Sie wollten einen Garten mit vielen unterschiedlichen Pflanzen, Insekten und Tieren, die sie beobachten können. Und es sollte außerdem ein Garten zum Lernen und Feiern sein“, berichtet Initiator Rainer Häffner, der bis vor zwei Jahren Lehrer an der Gemeinschaftsschule war und nun als Pensionär das Projekt unterstützt. Sie entschieden sich für einen Drei-Zonen-Garten nach den Prinzipien und Ideen von Markus Gastl.

 

Mehr Zeit als geplant

 

Im Herbst 2014 ging es los und die Pläne für den Garten wurden gemeinsam mit Schüler*innen verschiedener Klassen realisiert. Zwar langsamer als gedacht, aber das tat dem Elan und der Begeisterung keinen Abbruch. Im Gegenteil. „Wir sahen das als gewinnbringend an, denn im Prozess änderten sich unsere Pläne und wir wurden immer zufriedener mit unserem Produkt“, erinnert sich Häffner. Aus dem vorgesehenen einen Jahr wurden zwei Jahre.

 

Wie aus dem Brachland direkt hinter der Schule ein idyllischer Rückzugsort wurde, wissen Julian, Paul und Hendrik noch genau. Die Jungen waren von Anfang an begeistert mit dabei und sind es heute noch. Der Hortus Pagsis ist ihr Garten. „Als erstes haben wir die Disteln aus der Erde gezogen“, schildert Paul, der heute in der 10. Klasse ist. Nachdem das Gelände grob terrassiert war, legten sie einen Steingarten an. „Ob Ziegel, Schotter, Steine oder Totholz: Alles bietet einen Lebensraum“, erzählt Julian, ebenfalls in der 10. Klasse, auf dem Rundgang durch den Garten. Neben dem Steingarten schufen sie einen Bereich zum Lernen und Feiern, mit Backofen, Grillhütte, Feuerstelle, Tischen und Bänken. Dafür mussten sie große Steine bewegen, was Häffner eine gute Gelegenheit bot, einen Blick darauf zu werfen, wie die Ägypter ihre Pyramiden gebaut haben. „So konnten die Schüler*innen einen ganz neuen Bezug dazu herstellen“, gibt Häffner Auskunft.

 

Klassenzimmer im Freien

 

Auch für den Unterricht anderer Fächer wird der Garten gern genutzt. In Biologie beobachten die Schüler*innen die zahlreichen Pflanzen und Tiere, die mittlerweile dort leben. Aber auch Mathe-, Deutsch-, Religion- und Englischunterricht findet hier statt. „Im Sommer ist unser Schulgarten ein begehrter Platz, denn es ist hier viel angenehmer als in den Klassenzimmern“, weiß Judith Kappes, die seit drei Jahren Biologie und Physik an der Gemeinschaftsschule unterrichtet und verantwortlich für das Projekt Schulgarten ist. Sie beobachtet, dass die Sinneswahrnehmungen geschärft und die Schüler*innen mehr zur Ruhe kämen. Zudem würden die Kinder und Jugendlichen durch die Arbeit im Garten selbstständiger denken, bessere Lernergebnisse erzielen und verantwortungsbewusster handeln.

 

Dass das nicht nur leere Worte sind, zeigt sich während der Tour durch den Garten. Paul erzählt, dass sie im Herbst 2015 jede Menge Blumenzwiebeln – etwa 20.000 – auf dem Schulgelände gesetzt haben. „Achtlose Schüler sind einfach darüber getrampelt. Die haben wir darauf angesprochen, um sie zu stoppen“, sagt er mit Nachdruck. In jeder Pause sind die drei Jungen im Hortus Pagsis, was sie im Laufe der Jahre zusammengeschweißt hat. Ihnen tut es weh, wenn am Wochenende Jugendliche zum Vorglühen in den Garten eindringen und ihren Müll einfach liegenlassen.

 

Arbeit im Garten ist beliebt

 

Wie sehr die Schüler*innen auch die körperliche Arbeit im Garten schätzen, ist am angrenzenden Grundstück zu beobachten, wo Jungen und Mädchen in der Erde buddeln, um neue Beete anzulegen. „Bitte aufräumen“, ruft Kappes, worauf die Gruppe enttäuscht stöhnt. „Sehen Sie, das ist das Problem, vor dem wir stehen: Die Kinder wollen trotz der Kälte lieber draußen arbeiten, als drinnen zu lernen“, kommentiert Häffner die Situation schmunzelnd. Der Pädagoge stellt fest, dass sich die Schüler*innen bei der Gartenarbeit mehr und mehr öffnen und von sich erzählen – auch untereinander.

 

Hilft der Schulgarten, die Natur besser oder anders zu verstehen? Die Antwort geben die Jungen, als wir am Gartenteich stehen, den sie im Winter 2015 bei Eiseskälte angelegt haben. „Die Natur lebt von der Natur. Wir schaffen hier immer neue Lebensräume“, sagt Hendrik, der in der 8. Klasse ist. „Ich achte viel mehr auf Pflanzen und Tiere und wir kennen uns richtig gut aus“, ergänzt Julian. Frösche, Molche und Fische haben sich im Teich angesiedelt. Sogar die seltene Blaue Holzbiene haben sie hier schon beobachtet. Insektenhotels, die sie an unterschiedlichen Stellen im Garten platziert haben, bieten auch vielen anderen Insekten einen Unterschlupf.

 

Neue Lösungen suchen

 

Für die Lerngruppen, die im Garten arbeiten, gehört es selbstverständlich dazu, etwas anderes auszuprobieren, wenn etwas nicht funktioniert. Zum Beispiel ist die Wintergerste, die sie gesät hatten, in diesem Winter nichts geworden. „Die braucht Frost und den hatten wir nicht“, gibt Hendrik Auskunft. Also überlegen sie sich in diesem Jahr etwas anderes, was sie auf diesem kleinen Stück Erde säen können. So einfach ist das. 

 

Der Spaziergang endet bei den Hochbeeten, in denen im Frühjahr Erdbeeren, Zwiebeln und anderes Gemüse gepflanzt wird. „Für die Schulküche“, klärt Paul auf. „So wissen wir genau, woher unser Essen kommt.“ Wie Häffner wünschen sich die Jungen, dass der Garten niemals fertig sein wird. Vielmehr soll er, wie Häffner es formuliert, „ein ständiger Unruheherd sein, der uns zu immer neuen Forschungsaufgaben auffordert und zu immer neuen Gestaltungsmöglichkeiten inspiriert.“

 

Text: Andrea Toll

Fotos: Andreas Usenbenz

 

 

Neue Schul-T-Shirts an der PAGS

 

Auch in diesem Schuljahr konnten die Lernpartner und Lernbegleiter der PAGS, aber auch Eltern und Freunde unserer Schule ein T-Shirt, eine Sweatjacke oder ein Sweatshirt mit dem Schullogo bestellen. Wie in den Jahren zuvor gab es viele Erstbesteller, darüber hinaus nutzten aber auch viele „Wiederholungstäter“ die Chance ihren Bestand durch ein neues Modell oder eine neue Farbe zu vergrößern. Insgesamt wurden  Teile bestellt und inzwischen auch an die Besteller ausgegeben.

Bei der „Eingangskontrolle“ im roten Atelier der PAGS wurde wieder einmal die Vielfalt und Manigfaltigkeit der PAGS – symbolisiert durch die vielen verschiedenen Farben der Kleidungsstücke – deutlich.

Inzwischen kann man täglich viele Lernpartner und Lernbegleiter der PAGS in ihrer „Schulkleidung“ beobachten. Diese tragen ihre Modelle nicht nur zu offiziellen Anlässen wie Graduierungsfeiern, Elterncafe oder Einschulungsfeiern, sondern auch an „normalen“ Tagen und werden so auch zum Symbol für unsere PAGS-Schulgemeinschaft.

 

Weihnachts-Event für unsere Vorschulkinder

45 Vorschulkinder besuchten am 25. November 2019 die PAGS, um einen gemütlichen Adventsvormittag in ihrer zukünftigen Schule zu verbringen. Seit einigen Jahren schon gehört dieses Event zu den Highlights der Kooperation Kindergarten / Grundschule und auch in diesem Jahr gelang es den Lernpartnern der Klassen 9 ein tolles Programm für die Kindergartenkinder auf die Beine zu stellen.

Nach einer kurzen Begrüßungsrunde wurden die Kinder in Gruppen aufgeteilt und besuchten dann verschiedene Stationen: In der Schulküche wurden Plätzchen gebacken, in einem Klassenzimmer wurden Fensterbilder gebastelt, in einem weiteren süße Kerzen und in einem gemütlich ausgestatteten weiteren Raum Weihnachtsgeschichten vorgelesen.

Viel zu schnell war der Vormittag wieder vorbei und die Vorschulkinder verabschiedeten sich wieder von ihren Gastgebern – natürlich nicht, ohne vorher die gemeinsam gebackenen Plätzchen zu versuchen…

 

November-Zeit = Päckchenzeit = Nikolaus-Konvoi

Schon einige Zeit vor Weihnachten türmten sich im Sekretariat der PAGS über 100 in buntes Geschenkpapier eingepackte Schuhkartons. Grund dafür war unsere Teilnahme an der Aktion „Nikolauskonvoi“.

Nikolauskonvoi ist eine Aktion von „Hinsehen und Helfen e.V.“, einem Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Leben der Menschen in armen Regionen der Welt durch verschiedene Hilfsprojekte zu verbessern.

Die Organisatoren möchten mit ihrem Konvoi insbesondere Kindern und Jugendlichen eine kleine Freude bereiten. Denn obwohl Rumänien zur EU gehört, gibt es dort vor allem in ländlichen Regionen noch grenzenlose Armut. Für die meisten Kinder und Jugendlichen ist dieses Weihnachtspäckchen das einzige Geschenk, das sie erhalten. Das Tolle an dieser Aktion ist, dass wir als PAGS direkten Kontakt mit Menschen haben, die in einem Lastwagen mit nach Rumänien fahren.

Auch in diesem Jahr waren es wieder ganz viele liebevoll gepackte Kartons, die wir in einen „Sprinter“ verladen konnten. Dieser brachte die Päckchen dann zur Sammelstelle. Der Fahrer war ganz begeistert von unserem Engagement und der hohen Zahl der Päckchen.

Am 1. Dezember startet der Konvoi in Richtung Rumänien und jeder Interessierte kann seinen Weg im Internet unter nikolauskonvoi.de mitverfolgen.

Schön, dass wir mit unseren Päckchen so vielen armen Kindern eine Freude machen können.

 

Broadstairs

From the 13th to
the 18th of October
the class 9 of the Pater Alois Grimm School
visited the small city Broadstairs near
London. The aim was to prepare the
students for the upcoming final exams.
The graders were in host families and
they had school with English-teachers
in the Broadstairs-Englishcenter. On
different days they had events and they
visited different cities like London and
Canterbury. The students learned a lot
about the English language and they like
to look back to their journey.

Vom 13. bis zum 18. Oktober war die
Klassenstufe 9 der
Pater Alois Grimm Schule in der
englischen Stadt Broadstairs. Es war
das Ziel die Schüler für die
bevorstehenden Abschlussprüfungen
vorzubereiten. Sie waren in
Gastfamilien untergebracht und haben
an den Tagen verschiedene Städte wie
London und Canterbury besucht. Die
Schüler haben während der Reise sehr
Viel über die englische Sprache gelernt
und denken gerne an die Zeit zurück.

Sinja D. & Lisa S. 9c

Ungarnaustausch 2019

Am 25. September 2019 fuhren die deutschen Austauschschüler vor der Chillzone
ab. Durch mehrere Staus brauchten wir allerdings zu siebzehn Stunden. Also waren
wir um 23.30 Uhr in Pécsvárad. Dort wurden wir gleich unseren Austauschpartnern
eingeteilt und sind dann zu ihnen nach Hause.
Am nächsten Morgen begann die Schule um 9:30Uhr. Wir teilten uns in fünf Gruppen
ein und arbeiteten an einer Präsentation die wir am letzten Tag präsentieren sollten.
Als nächstes recherchierten wir mit unseren Austauschschülern am PC über die
Kleinstadt. Nach dem Mittagessen in der Kantine trafen wir uns auf dem Schulhof
und sahen uns Pécsvárad an. Anschließend wurden wir dort in der Burg, wo die
Lehrer schliefen, herum geführt und lösten Aufgaben. Danach hatten wir Freizeit und
alle gingen zusammen auf den Spielplatz und spielten verschiedene Spiele bis
abends.
Freitags um 8:30 Uhr fuhren wir mit dem Bus nach Pécs ins Planetarium. Das
Planetarium an sich war sehr schön. Allerdings war es etwas schwierig für die
Deutschen, da es auf Ungarisch erklärt wurde. Zum Glück war die Bebilderung auf
deutsch. Als nächstes wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt und probierten Sachen
wie zum Beispiel verschiedene Computerspiele aus. Eineinhalb Stunden durften wir
danach im ÀRKA’D shoppen und etwas essen. Um 14:30 fuhren wir nach Tettye in
eine Höhle und wurden mit einem Audio Guide herumgeführt. Schließlich kamen wir
mit dem Bus wieder in Pécsvárad an, gingen auf den Spielplatz und aßen mit unserer
Familie Abend. Vor dem Schlafen gehen spielten wir noch mit unserer Familie
Gemeinschaftsspiele oder redeten gemeinsam.
Nach Sikós fuhren wir am Samstag wo wir bis 12:45 Uhr eine Burg selbst erkunden
durften. Im Schwimmbad konnten wir uns danach entspannen. Als wir um 18:00 Uhr
in der Schule ankamen gingen wir wieder Eis essen und auf den Spielplatz wo wir
fangen oder ähnliches spielten.
Familienprogramm war am Sonntag. Viele gingen in den MECSEXTRÉM Park in
Pécs. In dem Park gab es einen kleinen Hochseilgarten, eine Sommerrodelbahn, ein
Trampolin, eine Donoutrutsche und vieles mehr.
Am Montag liefen wir zum See. Unterwegs lösten wir Aufgaben. Dort angekommen
spielten viele Engel auf Erden oder Tischtennis. Mittags gab es Pizza. Nach dem
Mittagessen spielten wir Gemeinschaftspiele und liefen dann wieder zurück. Abends
waren wir wieder auf dem Spielplatz.
Am Letzten Tag vor der Abreise besuchten wir das Dorf Gerstlak. Wir wurden in zwei
Gruppen aufgeteilt, bastelten Blumen und schauten ein Puppenmuseum an, welches
den Lebenslauf von früher darstellt. Mittaggegessen haben wir in der Schulmensa.
Am Nachmittag machten wir unsere Präsentationen fertig und stellten sie den andern
vor.

Die Abreiße war wieder mittwochs. Um acht Uhr fuhren wir nach Hause. Die
Heimfahrt dauerte zum Glück nur elf Stunden.
Rebecca und Marie

COACHING4FUTURE IN KÜLSHEIM: LUST AUF „MINT“ MACHEN

Zukunftswerkstatt im Klassenzimmer: Das Programm COACHING4FUTURE bringt Berufsorientierung mit Technik zum Anfassen nach Külsheim. Am 2. Juli waren zwei MINTExperten an der Pater-Alois-Grimm-Schule zu Gast. Mit interaktiven Vorträgen, Experimenten zum Ausprobieren und Technik zum Anfassen stellen die Coaches Ausbildungs- und Studienwege in Naturwissenschaften und Technik vor und zeigen, wie die Digitalisierung die MINT-Berufe verändert und wie die Jugendlichen an der Zukunft mitarbeiten können.  

Külsheim – Wie Mathematiker Leben retten, Technikerinnen Robotern das Greifen beibringen, Naturwissenschaftler die Umwelt schützen oder Informatikerinnen Trends setzen, zeigt das Programm COACHING4FUTURE. Junge MINT-Experten demonstrieren Mädchen und Jungen aus Külsheim, wie viel Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik in Alltagsprodukten stecken und welche Berufsbilder hinter Hightech-Lösungen für morgen stehen. Dazu waren sie am Dienstag, 2. Juli, an der Pater-Alois-Grimm-Schule zu Gast.

Wie hilft ein umweltschutztechnischer Assistent beim Recycling von Handys? Und wie erleichtern Ingenieurinnen für Medizintechnik blinden Menschen den Alltag? Das gemeinsame Angebot von Baden-Württemberg Stiftung, Arbeitgeberverband Südwestmetall und Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit zeigt, welche spannende Perspektiven Jugendliche in naturwissenschaftlich-technischen Berufen haben. Denn nach wie vor mangelt es hier an Nachwuchsfachkräften.

Mit Videoclips, Exponaten zum Anfassen und Experimenten zum Ausprobieren geben die Coaches Molekularbiologin Jasmin Friedrich und Geograph Michael Müller einen Überblick zu aktuellen und zukünftigen Technologien und Berufsbildern aus der MINT-Welt. Dabei entscheiden die Schülerinnen und Schüler der achten Klassen selbst, ob sie zum Beispiel lieber die „Welt retten“, „Menschen helfen“ oder „Lifestyle leben“ möchten. Ergänzt durch die Bereiche Mobilität, Wohnen und Arbeiten können sie aus sechs Themenwelten ihre Favoriten auswählen und so den Schwerpunkt der Veranstaltung selbst bestimmen.

Das Online-Portal www.coaching4future.de ergänzt das Programm. Der Interessentest „Karrierenavigator“ verrät, welche MINT-Studiengänge und -Ausbildungsberufe am besten zu den persönlichen Stärken und Neigungen passen. In der Stellenbörse warten Ausbildungs-, Studien- und Stellenangebote im MINT-Bereich.

Werkstatt-Tage zum Mittelalter

„Gott zum Gruße“

Passend zur Burgkurzweyl zu Cullesheim fanden in diesem Schuljahr zum zweiten Mal die Werkstatttage der Grundschule zum Thema „Mittelalter“ statt. Hierbei durften sich alle Grundschüler der Klassen 1-4 sowie alle Vorschulkinder der umliegenden Kindergärten ein Wunschthema aus 4 verschiedenen Unterthemen aussuchen.

Nachdem alle Kinder in die Werkstatttage anhand einer Phantasiereise ins Mittelalter gestartet sind, ging es auch schon los in die einzelnen Themengruppen, die sich je drei Stunden an drei aufeinanderfolgenden Schultagen trafen.

In der Gruppe „ Wappen, Ritter (Burgfräulein, Burgen- auf Spurensuche in Külsheim“ fanden die Kinder heraus, wie das Leben eines Ritters war und wie man überhaupt Ritter werden konnte. Nachdem man sich auf Spurensuche in Külsheim begeben hatte, erstellten die Kinder ihre ganz eigenen Wappen.

 

In der Gruppe „Kleider machen Leute“ lernten die Kinder, wie die Kleidung der Personen im Mittelalter aussah und wie diese hergestellt wurde. Gemeinsam erstellten sie zum Werdegang eines Kleidungsstückes Plakate und durften sogar selbst Wolle spinnen.

 

In einer weiteren Gruppe drehte sich alles um „Spiele im Mittelalter“. Hier konnten die Kinder die Spiele entdecken, die es zur damaligen Zeit gab und verglichen ihre heutigen Spielsachen mit den damaligen. Anschließend wurden aus Alltagsgegenständen eigene Spiele hergestellt.

In der vierten Gruppe lernten die Kinder, was zu einer Burg und dem Burgenbau alles dazugehört. Im Anschluss daran wurden die Kinder selbst zu kleinen Burgenmeistern. In kleinen Gruppen bauten sie aus Kartons, Milchtüten, Toilettenpapierrollen und und und eigene Burgen.

 

In allen Gruppen konnte man begeisterte und überaus motivierte Kinder sehen, die viel Spaß daran hatten, Neues zu lernen und eigene Dinge zum Thema Mittelalter zu erstellen.

Zum Abschluss gab es in der Grundschule noch eine kleine Ausstellung aller bei den Werkstatttagen hergestellten Gegenstände. Alles in allem war das ein rundum gelungenes Event der Grundschule.

Für das Werkstatttageteam der PAGS

Stefanie Döring