COACHING4FUTURE IN KÜLSHEIM: LUST AUF „MINT“ MACHEN

Zukunftswerkstatt im Klassenzimmer: Das Programm COACHING4FUTURE bringt Berufsorientierung mit Technik zum Anfassen nach Külsheim. Am 2. Juli waren zwei MINTExperten an der Pater-Alois-Grimm-Schule zu Gast. Mit interaktiven Vorträgen, Experimenten zum Ausprobieren und Technik zum Anfassen stellen die Coaches Ausbildungs- und Studienwege in Naturwissenschaften und Technik vor und zeigen, wie die Digitalisierung die MINT-Berufe verändert und wie die Jugendlichen an der Zukunft mitarbeiten können.  

Külsheim – Wie Mathematiker Leben retten, Technikerinnen Robotern das Greifen beibringen, Naturwissenschaftler die Umwelt schützen oder Informatikerinnen Trends setzen, zeigt das Programm COACHING4FUTURE. Junge MINT-Experten demonstrieren Mädchen und Jungen aus Külsheim, wie viel Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik in Alltagsprodukten stecken und welche Berufsbilder hinter Hightech-Lösungen für morgen stehen. Dazu waren sie am Dienstag, 2. Juli, an der Pater-Alois-Grimm-Schule zu Gast.

Wie hilft ein umweltschutztechnischer Assistent beim Recycling von Handys? Und wie erleichtern Ingenieurinnen für Medizintechnik blinden Menschen den Alltag? Das gemeinsame Angebot von Baden-Württemberg Stiftung, Arbeitgeberverband Südwestmetall und Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit zeigt, welche spannende Perspektiven Jugendliche in naturwissenschaftlich-technischen Berufen haben. Denn nach wie vor mangelt es hier an Nachwuchsfachkräften.

Mit Videoclips, Exponaten zum Anfassen und Experimenten zum Ausprobieren geben die Coaches Molekularbiologin Jasmin Friedrich und Geograph Michael Müller einen Überblick zu aktuellen und zukünftigen Technologien und Berufsbildern aus der MINT-Welt. Dabei entscheiden die Schülerinnen und Schüler der achten Klassen selbst, ob sie zum Beispiel lieber die „Welt retten“, „Menschen helfen“ oder „Lifestyle leben“ möchten. Ergänzt durch die Bereiche Mobilität, Wohnen und Arbeiten können sie aus sechs Themenwelten ihre Favoriten auswählen und so den Schwerpunkt der Veranstaltung selbst bestimmen.

Das Online-Portal www.coaching4future.de ergänzt das Programm. Der Interessentest „Karrierenavigator“ verrät, welche MINT-Studiengänge und -Ausbildungsberufe am besten zu den persönlichen Stärken und Neigungen passen. In der Stellenbörse warten Ausbildungs-, Studien- und Stellenangebote im MINT-Bereich.

Werkstatt-Tage zum Mittelalter

„Gott zum Gruße“

Passend zur Burgkurzweyl zu Cullesheim fanden in diesem Schuljahr zum zweiten Mal die Werkstatttage der Grundschule zum Thema „Mittelalter“ statt. Hierbei durften sich alle Grundschüler der Klassen 1-4 sowie alle Vorschulkinder der umliegenden Kindergärten ein Wunschthema aus 4 verschiedenen Unterthemen aussuchen.

Nachdem alle Kinder in die Werkstatttage anhand einer Phantasiereise ins Mittelalter gestartet sind, ging es auch schon los in die einzelnen Themengruppen, die sich je drei Stunden an drei aufeinanderfolgenden Schultagen trafen.

In der Gruppe „ Wappen, Ritter (Burgfräulein, Burgen- auf Spurensuche in Külsheim“ fanden die Kinder heraus, wie das Leben eines Ritters war und wie man überhaupt Ritter werden konnte. Nachdem man sich auf Spurensuche in Külsheim begeben hatte, erstellten die Kinder ihre ganz eigenen Wappen.

 

In der Gruppe „Kleider machen Leute“ lernten die Kinder, wie die Kleidung der Personen im Mittelalter aussah und wie diese hergestellt wurde. Gemeinsam erstellten sie zum Werdegang eines Kleidungsstückes Plakate und durften sogar selbst Wolle spinnen.

 

In einer weiteren Gruppe drehte sich alles um „Spiele im Mittelalter“. Hier konnten die Kinder die Spiele entdecken, die es zur damaligen Zeit gab und verglichen ihre heutigen Spielsachen mit den damaligen. Anschließend wurden aus Alltagsgegenständen eigene Spiele hergestellt.

In der vierten Gruppe lernten die Kinder, was zu einer Burg und dem Burgenbau alles dazugehört. Im Anschluss daran wurden die Kinder selbst zu kleinen Burgenmeistern. In kleinen Gruppen bauten sie aus Kartons, Milchtüten, Toilettenpapierrollen und und und eigene Burgen.

 

In allen Gruppen konnte man begeisterte und überaus motivierte Kinder sehen, die viel Spaß daran hatten, Neues zu lernen und eigene Dinge zum Thema Mittelalter zu erstellen.

Zum Abschluss gab es in der Grundschule noch eine kleine Ausstellung aller bei den Werkstatttagen hergestellten Gegenstände. Alles in allem war das ein rundum gelungenes Event der Grundschule.

Für das Werkstatttageteam der PAGS

Stefanie Döring

 

Projektprüfung 2019 – Marken vs. No-Name – ein Artikel zur Prüfung

No-Name VS Marken- gibt es wirklich einen so großen Unterschied?

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

unsere Gruppe haben eine Projektprüfung in einem Zeitraum vom 24.06.2019 bis zum 28.06.2019. Unser Thema ist Marken VS No-Name. In diesen Thema geht es darum, wie Kleidung hergestellt wird und woher sie stammt, was es alles für Markenarten gibt, wie uns Marken im Alltag beeinflussen und was sie mit uns machen, Marken Labels die No-Name herstellen und zu guter Letzt einen Textilvergleich. Wenn sie diese Themen Bereiche interessiert dann ist dieser Artikel perfekt für sie. Hier ^^werden sie mehr über den Herstellungsprozess und der Kinderarbeit erfahren, zu dem auch was es überhaupt alles für Arten von Marken bis No-Name gibt, die No-Name und Fake Kleidung und zu guter Letzt über das Leben mit Markenkleidung, was es mit uns macht und wie sie uns beeinflusst.

Als erstes beginnen wir mit den Marken, was sind überhaupt Marken? Der Begriff Marke wird in Verbindung Gesetz mit bekannten Herstellern mit besonderen Produkten. Als Beispiel nehmen wir Nike. Nike ist einer der erfolgreichsten Marken in Deutschland. Nike kann man mit dem Begriff Label verbinden. Label ist ein anderer Begriff für Marke und eine Marke ist ein Symbol einer Firma wie bei Nike der Haken. Wie gesagt haben wir uns auf Kleidung spezialisiert. Die meisten No-name Kleidungen, auch Marken, werden im Ausland hergestellt. Der Grund dafür ist vor allem, dass deutsche Firmen und auch andere ihre Kleidung in sogenannten Niedriglohnländer herstellen lassen und teuer in Deutschland verkaufen also alles nur um einen guten Umsatz zu machen. Meist handelt es sich um Kinderarbeit. Jetzt fragt ihr euch bestimmt warum in Niedriglohnländer Kinder arbeiten, das liegt daran das Familien kein Geld für die Schulen haben und deshalb benötigen sie jeden Cent. Oft führt dies dazu, dass Kinder ungebildet bleiben. Marken, No-name und Fake sind alles Markenarten. Unter Marken versteht man teure und beliebtere Produkte als No-name, wie zum Beispiel H&M und Nike, dies sind beide beliebte Firmen, nur das Nike die teurere und beliebtere Marke von beiden ist. Bei Fake Marken Kleidung ist es so, dass es aussieht wie eine teure Marke obwohl es einfach nur gefälscht wurde und oftmals eine schlechte Qualität hat. Der Aufdruck wird schnell ausgewaschen und die Stoffe nutzen sich schneller ab. Es kann auch vorkommen das Markenfirmen No-name Kleidung herstellen. Viele Labels verkaufen ihre Restbestände an Discounter wie zum Beispiel Lidl, Rewe, Aldi, Norma oder anderen bekannten Einkaufsläden. Sie machen so noch Gewinn für Ware auf der sie „sitzen“ bleiben würden. Markenkleidung beeinflusst uns auch in unseren Leben. Vieles dreht sich darum wie wir uns kleiden. Wer keine Marken trägt wird schnell an den Kopf geschmissen, das man kein Geld besitzt und nicht so viel Wert ist wie die Leute die Markenkleidung tragen. Viele Jugendliche brauchen Anerkennung von anderen, das führt dazu dass sie Markenartikel kaufen und tragen. Wie jeder weiß sind Markenartikel nicht gerade billig. Häufig reicht das Taschengeld der Jugendlichen nicht aus, das kann dazu führen das sie Marken Kleidung sogar stehlen. Jugendliche begehen Straftaten, bringen sich in heikle Situationen nur um cool auszusehen. Ist es das was wirklich zählt?

Im Endeffekt sollten wir alle uns noch einmal Gedanken darüber machen ob wir wirklich Marken Kleidung brauchen und uns Gedanken machen wie sie hergestellt wurden. Kinder mussten dafür hart arbeiten, doch sie bekommen nur ein paar Cent dafür. Sie sollten lieber zur Schule gehen, lernen und sich ein Leben aufbauen so wie wir. Also achte immer darauf, woher deine Kleidung stammt und sag Nein zu Kinderarbeit!

 

Hanna Hussain, Alija Weise, Kevin Krug (Lerngruppe: 9)

 

Schulgarten „Hortus Pagsis“ auf dem Bundesschulgartenkongress im Rahmen der BUGA in Heilbronn vorgestellt.

Sehr gerne folgte man seitens der Pater-Alois-Grimm-Schule der Einladung der Bundesarbeitsgemeinschaft Schulgarten zu ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung nach Heilbronn zu kommen, um dort über das Schulgartenkonzept der PAGS Külsheim zu berichten. Zahlreiche Prominenz aus verschiedenen Bundes- und Landesministerien waren erschienen.

Bildung für nachhaltige Entwicklung ist ein Schwerpunkt der Schulgartenarbeit, hob Rainer Häffner (Initiator des Külsheimer Schulgartens) zu Beginn seines Vortrages hervor. Um zu verdeutlichen, welch enormes Potenzial in der Schulgartenarbeit begründet liegt, zeigte er den Teilnehmern des Kongresses ein Bild des Hortus Pagsis (Schulgarten der PAGS) zu Beginn der Schulgartenarbeit und eines aus den späteren Jahren. Er forderte nun alle auf, in zwei Minuten die Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kompetenzen mit Stichworten zu benennen, die ein Schüler erlernen kann, wenn er den Garten von dem Brachland in das blühende Gartenparadies bringen möchte. Schnell hatten die Kongressteilnehmer eine große Anzahl von überfachlichen Lernzielen wie Planungsfähigkeit, Ausdauer, Disziplin usw. notiert. Nun war es an den Schülern Paul und Julian aus der 9b und Hendrik aus der 7b zu den genannten Zielen Stellung zu beziehen. Waren die genannten Lernziele wirklich wichtig für sie gewesen? Mit unglaublicher Ruhe und Souveränität, gepaart mit einem Schuss schlitzohrigem Witz, meisterten die drei ihre schwierige Aufgabe, schnell auf die auf sie einprasselnden Begriffe zu reagieren.

In ganz kurzer Zeit konnte Rainer Häffner so die Kongressteilnehmer selbst die Antwort über die Bedeutung der Schulgartenarbeit herausfinden lassen. Mit einem großen Applaus wurden die Akteure verabschiedet und die drei Schüler konnten zusammen mit den anderen Teilnehmern des Schulgarten-TIPs, der aktuell verantwortlichen Lehrkraft für den Schulgarten Frau Judith Assimus, der Schulsozialarbeiterin Frau Kaiser und der Praktikantin Katrin Adelmann einen Bummel über die Bundesgartenschau machen.

Rainer Häffner und Judith Assimus hielten am Nachmittag noch zwei Workshops mit großen Teilnehmerzahlen zu dem Thema „Schüler planen ihren eigenen Schulgarten“ ab.

 

„KUH-LE KUH“: Silber für den Schulgarten Hortus Pagsis

Strahlende Siegerinnen und Sieger: Der Schulgarten Hortus Pagsis der Pater-Alois-Grimm-Schule Külsheim belegt im bundesweiten Schülerwettbewerb „ECHT KUH-L!“ vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft den zweiten Platz seiner Altersgruppe. Unter dem Motto „Ackern für die Vielfalt: Teamarbeit in und mit der Natur“ beschäftigten sich die Kinder und Jugendlichen in diesem Jahr mit der biologischen Vielfalt und Partnerschaften in der Natur.

Knapp 2.800 Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 bis 10 beteiligten sich mit insgesamt 422 vielseitigen Gestaltungs-, Medien- und Projektarbeiten – eine tolle Resonanz. Die Jury war begeistert von den vielfältigen, ideenreichen und inhaltsstarken Beiträgen und beeindruckt vom großen Engagement der Teilnehmenden.

Die von Lernpartnern gestalteten Plakate, die Ausschnitte aus dem Gartenleben Hortus Pagsis zeigen; eine ausführliche Dokumentation; das Do-It-Yourself-Project „Vogelfutterstellen aus Tetrapacks“ sowie ein Quiz für Gartenführungen des Naturgartens überzeugten die Jury.

Die Gewinnerinnen und Gewinner freuen sich über den Preis: einen Tagesausflug in der Region und die Trophäe „KUHLE KUH“ in Silber. Damit wird das bemerkenswerte Engagement der Schülerinnen und Schüler belohnt.

Judith Assimus und Matthias Terhaar, die Lernbegleiter des Schulgartens lassen sich von dieser Begeisterung anstecken: „Der Wettbewerb hat bei den Lernpartnern zu einem neuen Verständnis für die Biologische Vielfalt geführt. Die Projektarbeit hat ihnen Spaß gemacht und wirkt noch lange nach. Wir freuen uns sehr darüber, dass ihr Projekt jetzt bundesweit Anerkennung fand.“

Der Schülerwettbewerb „ECHT KUH-L!“ beschäftigt sich grundsätzlich mit nachhaltiger Landwirtschaft und Ernährung sowie dem Ökolandbau und setzt jährlich thematische Schwerpunkte. Er ist eine Maßnahme des Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN), initiiert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und durchgeführt in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE).

Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es unter www.echtkuh-l.de.

 

Ich schenke dir ein Buch – Welttag des Buches

Anlässlich des Welttag des Buches verschickte die Vereinigung deutscher Buchhändler schon früh im Jahr 2019 eine E-Mail, in der sie auf eine besondere Aktion aufmerksam machten: Wir verschenken ein Buch an Schülerinnen und Schüler. Leselust wecken, Lesefrust beseitigen, Bücher ins Augenlicht der Kinder rücken. Die Buchhandlung „Schwarz auf Weiß“ in Tauberbischofsheim übernahm die Patenschaft auf Anfrage, die Lerngruppe 5a der PAGS Külsheim durfte eine Stunde in der Buchhandlung mit ihrem Lernbegleiter Thorsten von Plotho-Kettner  verbringen. Wir bekamen ein ausgesprochen informatives und lustiges Programm durch den Inhaber Johannes Benz geboten, dazu die Gelegenheit, nach Herzenslust in der Buchhandlung zu stöbern, und dann gab es auch noch ein Buch als Geschenk, das wir bald als Klassenlektüre lesen werden. So machen Bücher Laune 🙂

 

Der 8. Uniceflauf an der PAGS

Am 9.April 2019 fand an unserer Schule der 8. UNICEF-Lauf statt, an dem sich alle Lerngruppen und auch einige Lernbegleiter/innen beteiligten. Bei angenehmen Temperaturen liefen die Lernpartner/innen fleißig viele Runden. Zuvor haben sich die meisten Lernpartner/innen selbstständig Sponsoren für diesen Lauf organisiert. Das „erlaufene“ Geld wird zu 50% an UNICEF gespendet (diese werden das Geld für Projekte in Afrika investieren), die anderen 50% fließen in das aktuelle Schulprojekt einer schuleigenen Seilbahn.

Motiviert wurden die vielen schnellen Läufer durch die Musik der Schulband Rat-Six-Pags, die den Lauf abermals unterstützt haben. Des Weiteren wurden die Läufer/innen von vielen Eltern angefeuert. Das Event wurde durch die Unterstützung der Schulsanitäter sowie durch die leckere Verköstigung durch den AES-Jahrgang 7 erfolgreich abgerundet.

Vielen Dank nochmal an alle im Text erwähnten Personen, die motivierten Läufer/innen sowie die vielen Lernbegleiter/innen, die durch ihren Einsatz rund um das Event diesen 8. UNICEF-Lauf ermöglicht haben.

Die Ergebnisse des Laufes werden bereits ausgewertet und in der nächsten Graduierungsfeier bekannt gegeben. Hier noch ein paar Eindrücke:

 

Skipping Hearts – Workshop

 

Wir, die Klasse 4a, haben im Januar 2019 einen Rope-Skipping-Kurs in der Schule gemacht. Dieser hat uns sehr viel Spaß gemacht. Wir haben zehn verschiedene Übungen gemacht und abschließend eine Vorführung für die Klasse 3a und unsere Eltern gegeben.

Am Anfang der Vorführung sind wir durch ein sehr langes Seil gelaufen und während dem Schwingen hindurch gehüpft. Dann haben wir zwei Partnersprünge gelernt. Am Ende der Vorführung haben wir noch die anderen zehn Einzelsprünge, die wir zu Beginn gezeigt bekommen haben, vorgestellt. Danach durften auch die Drittklässler einmal Seilhüpfen und die verschiedenen Sprünge ausprobieren.

Das war unser „Rope skipping-Tag“ – wir waren ganz schön außer Puste!

Geschrieben von Lara-Sophie, M., C. und Gregor (Klasse 4a)

 

Macht hoch die Tür, die Tor macht weit…

hieß es bei den Werkstatttagen zum Thema Weihnachten. Erstmals konnten die Lernpartner in diesem Werkstatttagedurchgang aus acht Themen frei nach ihren Interessen wählen, womit sie sich an drei aufeinanderfolgenden Tagen jeweils 3 Stunden intensiv beschäftigen wollten.

Zur Auswahl standen Weihnachtsbräuche in anderen Ländern, die Weihnachtsbastelwerkstatt, Weihnachtspost mit allen Sinnen, Lichtertanz, Gedicht vertonen, Weihnachtslieder gestalten-verändern-erschaffen, Sockentheater oder Plätzchen backen.

Weit gefehlt, wer glaubt, Plätzchen backen und ein wenig basteln ist ja easy…Es musste zuvor ermittelt werden, wie viele Plätzchen es braucht, um knapp 200 Grundschulkinder für die gemeinsame Weihnachtsfeier in der Festhalle zu versorgen. Dann ging es daran, Rezeptangaben zu studieren und die Einkaufsliste zu schreiben, bevor man zum „Großeinkauf“ starten und mit dem Backen starten konnte.

Auch beim Basteln waren unsere Lernpartner mit Köpfchen dabei und machten es sich zur Aufgabe auch den Blick auf Nachhaltigkeit zu legen. So wurden u.a. vielfältige Naturmaterialien verwendet und aus „Abfall“ (z.B. Flaschendeckel, Klopapierrollen und kleinen Papierschnipseln) gebastelt.

In der Werkstatt „Weihnachtspost mit allen Sinnen“ ging es dufte zu. So wurden Karten mit weihnachtlichen Gerüchen und Blindenschrift versehen.

Raum für eigene tänzerische Ideen bot die Werkstatt Lichtertanz. So entstanden in nur 3 Tagen sage und schreibe 3 unterschiedliche Tänze, die alle auf der großen Bühne in der Festhalle zur Aufführung kamen.

Besonders witzig war das Theaterstück, das im Werkstatttageangebot „Sockentheater“ entstanden ist. Bevor in dieser Gruppe gespielt werden konnte, mussten zunächst aus ausrangierten Socken Puppen mit witzigen Frisuren, Kulleraugen und großem Mundwerk gebaut werden. Und das allerwichtigste: das Theaterstück haben sich die Kinder selbst ausgedacht und zu Papier gebracht.

Zusammenfassend waren es sehr intensive Tage, in denen die Lernpartner ausdauernd und mit enormer Anstrengungsbereitschaft in neu gefundenen Gruppen bestehend aus Lernpartnern der Klassen 1-4 gearbeitet haben. Nach den Werkstatttagen konnten die Lernpartner uns Lernbegleitern in Form eines Rückmeldebogens mitteilen, welche Schulnote sie den Werkstatttagen geben und was ihnen gelungen oder schwergefallen ist und was sie gelernt haben. Wenn dann Rückmeldungen kommen, wie z.B.:

„Ich habe gelernt, dass man nicht alles gleich wegwerfen muss.“

„Ich habe gelernt, dass jeder ein anderes Auge auf seine Kunst hat.“

„Ich habe Blindenschrift gelernt.“

„Ich habe gelernt, mich zu trauen in einer Gruppe laut zu singen“,

dann sind das für uns Lernbegleiter Gänsehautmomente und eine Bestätigung, dass es sich lohnt, mutig zu sein, an den Interessen der Lernpartner anzuknüpfen, Unterricht zu öffnen und neue freie Lernangebote zu machen.

Für das Werkstatttageteam der PAGS

Jessica Grimm

 

 

Spielend für Toleranz

„SPIELEND FÜR TOLERANZ“ ist eine Initiative für eine offene, bunte und menschenfreundliche Gesellschaft, der wir uns anschließen möchten.

Vor einigen Jahren schienen Demokratie und Menschenrechte – zumindest in Deutschland – eine selbstverständliche Errungenschaft zu sein, etwas Verlässliches, das immer da sein würde. Dem ist heute nicht mehr so: Demokratie und Menschenrechte sind – auch in Deutschland – nicht immer da. Für DEMOKRATIE und MENSCHENRECHTE muss man eintreten.

Wertschätzung, Respekt, Toleranz und Offenheit sind Werte, die für alle von großer Bedeutung sind, die an der PAGS in ihrer VIELFALT gemeinsam leben und lernen. Und das sind wichtige und unumstößliche Werte, wenn wir miteinander spielen.

Spielen steht für ein respektvolles Miteinander, für Gleichheit, Toleranz, Fairness und Dialog. Spielen verbindet statt auszugrenzen. Spielen schafft einen Rahmen, aufeinander zuzugehen und sich kennenzulernen und Vorurteile erst gar nicht entstehen zu lassen. Spielen steht für genau die menschlichen Werte, die aktuell bedroht sind.

Wenn wir an der PAGS zusammen spielen, leben wir genau diese Werte. Egal, ob im Unterricht, in der Mittagspause, in den Räumen der Nachmittagsbetreuung oder draußen, auf Klassenfahrten oder bei Spielenachmittagen.

Und am meisten Spaß macht es mit einer bunten, vielfältigen Gruppe.

Wir möchten uns deshalb klar positionieren: Gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit und für ein tolerantes Miteinander. Die Werte, die für uns beim Spielen wichtig sind, sind im echten Leben in der Gesellschaft noch viel unverzichtbarer.

Unser nächster Spielenachmittag am 22.02.2018 steht im Zeichen der Initiative „Spielend für Toleranz – gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.“ JEDER IST WILLKOMMEN!!!