Die Gemeinschaftsschule

In Baden-Württemberg gibt es seit dem Schuljahr 2012/13 eine neue Schulart: die Gemeinschaftsschule. Die Gesetzesänderung dafür wurde am 18. April 2012 im Landtag beschlossen. Eine der 41 „Starterschulen“ in Baden-Württemberg ist die Pater-Alois-Grimm-Schule, die schon seit einigen Jahren erprobte Erfahrungen mit individualisiertem Lernen im „Haus des Lernens“ hat.

Die Gemeinschaftsschule ist eine leistungsorientierte Schule, die Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Begabungen fördert. Dazu zählen Mädchen und Jungen, die sich mit dem Lernen schwer tun, genauso wie solche mit sehr hohem Leistungsvermögen. Auch Kinder mit Behinderungen gehören selbstverständlich dazu.

Die Bildungsstandards aller Schularten(HS, RS, GYM) werden angeboten und die Schülerinnen und Schüler sollen bestmöglich nach ihren individuellen Voraussetzungen, Fähigkeiten und Interessen gefördert werden. Dazu bietet die Gemeinschaftsschule eine anregende Lernumgebung an, in der voneinander und miteinander zielorientiert gelernt wird und wo selbstverantwortlich geforscht, gearbeitet, gespielt, gelacht und gefeiert werden kann.

Wir stellen uns vor

Alle Eltern, deren Kinder zum Schuljahr 2017/18 in Klasse 5 wechseln und Interesse an einem Schulbesuch der Pater-Alois-Grimm-Schule haben, können sich am Mittwoch, den 15. Februar 2017 um 19:00 Uhr (Mensa) ein genaueres Bild über die PAGS verschaffen. Wir informieren Sie an diesem Abend über die Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg und das Konzept des „Haus des Lernens“. Nach einer kurzen Einführung gibt es die Gelegenheit, die Schulräume zu besichtigen und deren Funktion und Ausstattung vor Ort kennen zu lernen.

Ziele der Gemeinschaftsschule

  • Durch ein Maximum an individuellem und ein Optimum an gemeinsamem Lernen entwickeln Kinder und Jugendliche Freude am Lernen.
  • Jedes Kind bekommt die optimale Unterstützung und erreicht den bestmöglichen Schulabschluss. Das gilt auch für Kinder mit Behinderungen.
  • Menschliche Unterschiede werden im schulischen Alltag als Bereicherung erlebt.
  • Herkunft und Bildungserfolg werden weitgehend entkoppelt.

Pädagogische Konzeption

Die Schwerpunkte der pädagogischen Konzeption sind:

ab Klasse 5: Verbesserte Berufswegeplanung
ab Klasse 7: Flexible Praktikumsphasen
nach Klasse 9: Möglichkeit der Hauptschulabschlussprüfung
nach Klasse 10: Abschluss der Hauptschulabschlussprüfung oder mit der Mittleren Reife
in allen Klassen: individuelles Arbeiten und Differenzierung
(siehe Haus des Lernens)

Unsere Wahlpflichtfächer ab Lerngruppe 7:
– Französisch (bereits ab LG 6)
– Technik
– AES (Alltagskultur, Ernährung, Soziales)

Unsere Profilfächer ab Lerngruppe 8:
– NwT (Naturwissenschaft und Technik)
– Bildende Kunst
– Spanisch (Voraussetzung ist das Wahlpflichtfach Französisch)

Häufige Fragen und Antworten: FAQs – Gemeinschaftsschule

Weitere Fragen beantworten wir Ihnen gerne per E-mail oder in einem persönlichen Gespräch.